Inklusive Bildung - gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung Seit    Gründung    der    Schule    ist    es    unser    Bestreben    gewesen,    Kinder    mit    unterschiedlichen    Lernvoraussetzungen    zu unterrichten.   Dass   heißt,   Kinder   die   normalerweise   eine   Schule   für   geistig   Behinderte,   eine   Schule   für   Körperbehinderte   oder auch   ein   Lernförderschule   besuchen   müssten,   lernen   an   unserer   Schule   gemeinsam   mit   anderen   Kindern   im   Klassenverband. Sie   werden   hier   individuell   nach   dem   Lehrplan   der   jeweiligen   Schulart   unterrichtet,   haben   aber   darüber   hinaus   auch   die Möglichkeit   sich   mit   anderen   Schülern   zusätzliches   Wissen   anzueignen.   Wenn   nötig,   werden   die   Schüler   durch   einen Integrationsassistenten betreut und erhalten zusätzliche Einzelförderung durch einen Pädagogen.  
Verfahrensweise bei Schulanmeldung Nach   Feststellung   des   sonderpädagogischen   Förderbedarfs   kann   bei   der   zuständigen   Bildungsagentur   die   integrative Beschulung   beantragt   werden.   Die   Bildungsagentur   erlässt   einen   entsprechenden   Bescheid   in   dem   Bedingungen   für   eine integrative   Beschulung   an   einer   Regelschule   festgelegt   werden   können   .   Kann   die   Bildungseinrichtung   die   entsprechenden Rahmenbedingungen   erfüllen,   steht   einer   Schulaufnahme   in   der   Regel   nichts   entgegen.   Oft   ist   es   notwendig   dass   der/die Schülerin    im    Schulalltag    von    einem    Assistenten    begleitet    wird.    Diese    Leistung    kann    über    die    Gewährung    von Eingliederungshilfe beim zuständigen Sozialhilfeträger beantragen werden. Sollten Sie weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen gern für weitere Auskünfte zur Verfügung.
Im „Handlexikon der Behindertenpädagogik“ (2006) definiert Andreas Hinz den Ansatz der Inklusion als „allgemeinpädagogische[n] Ansatz,   der   auf   der   Basis   von   Bürgerrechten   argumentiert,   sich   gegen   jede   gesellschaftliche Marginalisierung   wendet   und   somit   allen   Menschen   das   gleiche   volle   Recht   auf   individuelle   Entwicklung   und   soziale Teilhabe   ungeachtet   ihrer   persönlichen   Unterstützungsbedürfnisse   zugesichert   sehen   will.   Für   den   Bildungsbereich bedeutet   dies   einen   uneingeschränkten   Zugang   und   die   unbedingte   Zugehörigkeit   zu   allgemeinen   Kindergärten   und Schulen   des   sozialen   Umfeldes,   die   vor   der   Aufgabe   stehen,   den   individuellen   Bedürfnissen   aller   zu   entsprechen   -   und damit    wird    dem    Verständnis    der    Inklusion    entsprechend    jeder    Mensch    als    selbstverständliches    Mitglied    der Gemeinschaft anerkannt.“[5] „... Inklusion beendet das Wechselspiel von Exklusion (= ausgrenzen) und Integration (= wieder hereinholen).“ – Bundesagentur für Arbeit, D (Hrsg.): Flyer Inklusion - Was bedeutet das?, November 2011

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